# Planung Aktionstag Hainberg Gymnasium

# Ablaufplan Aktionstag

Stand: 21.02.2022

**Aktionstag: Donnerstag, 24.02.2022**

**Treffen am Sekretariat: 07:30 Uhr**

<table border="1" id="bkmrk-zeit-jahrg%C3%A4nge-7-9-j" style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 300px;"><tbody><tr style="height: 29px;"><td class="align-center" style="width: 11.6049%; height: 29px;">**Zeit**</td><td class="align-center" colspan="2" style="width: 48.3951%; height: 29px;">**Jahrgänge 7-9**</td><td class="align-center" colspan="2" style="width: 40%; height: 29px;">**Jahrgänge 10-13**</td></tr><tr style="height: 46px;"><td class="align-center" style="width: 11.6049%; height: 46px;">07:50-08:00 Uhr</td><td class="align-center" colspan="4" style="width: 88.3951%; height: 46px;">Ankommen</td></tr><tr style="height: 46px;"><td class="align-center" style="width: 11.6049%; height: 46px;">08:00-09:00 Uhr</td><td class="align-center" colspan="4" style="height: 46px; width: 88.3951%;">Vortrag Dr. Michaela Dudley + Fragen

[https://bbb.mygatekeeper.de/b/mat-it7-aw9-big](https://bbb.mygatekeeper.de/b/mat-it7-aw9-big)

</td></tr><tr><td class="align-center" style="width: 11.6049%;">09:00-09:20 Uhr</td><td class="align-center" colspan="4" style="width: 88.3951%;">Reflexion über Vortrag

</td></tr><tr style="height: 29px;"><td class="align-center" rowspan="2" style="width: 11.6049%; height: 75px;">09:40-11:10 Uhr</td><td class="align-center" style="width: 25.0618%; height: 29px;">**Juliane**</td><td class="align-center" style="width: 23.3333%; height: 29px;">**Atay**</td><td class="align-center" style="width: 20%; height: 29px;">**Tatjana**</td><td class="align-center" style="width: 20%; height: 29px;">**Tugba + Mattes**</td></tr><tr><td class="align-center" style="width: 25.0618%;">Sexuelle Diskriminierung</td><td class="align-center" style="width: 23.3333%;">Sexualkunde</td><td class="align-center" style="width: 20%;">Gendern</td><td class="align-center" style="width: 20%;">Geschlechtsbezogene Verhaltensreflexion</td></tr><tr style="height: 29px;"><td class="align-center" rowspan="2" style="width: 11.6049%; height: 58px;">11:30-13:00 Uhr</td><td class="align-center" colspan="2" style="width: 25.0618%; height: 29px;">**Tugba + Mattes**</td><td class="align-center" style="width: 20%; height: 29px;">**Juliane**</td><td class="align-center" style="width: 20%; height: 29px;">**Atay**</td></tr><tr style="height: 29px;"><td class="align-center" colspan="2" style="width: 25.0618%; height: 29px;"><span style="font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Oxygen, Ubuntu, Roboto, Cantarell, 'Fira Sans', 'Droid Sans', 'Helvetica Neue', sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;">Geschlechtsbezogene Verhaltensreflexion</span></td><td class="align-center" style="width: 20%; height: 29px;"><span style="font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Oxygen, Ubuntu, Roboto, Cantarell, 'Fira Sans', 'Droid Sans', 'Helvetica Neue', sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;">Sexuelle Diskriminierung</span></td><td class="align-center" style="width: 20%; height: 29px;"><span style="font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Oxygen, Ubuntu, Roboto, Cantarell, 'Fira Sans', 'Droid Sans', 'Helvetica Neue', sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;">Sexualkunde</span></td></tr></tbody></table>

Einleitung Dr. Michaela Dudley:

- Kolumnistin bei der TAZ
- Kabarettistin
- Key-Note Rednerin
- Blacktivistin
- Autorin
- Kontakt: Atay lernte sie bei der Preisverleihung beim Haus der Braunschweiger Stiftungen kennen (Michaela Dudley hielt dort eine Key-Note)

# Nachbereitung erstes Vorbereitungstreffen



# Ergebnisse Brainstorming

Problemfelder, die die Schüler\*innen genannt haben:

- sexuelle Belästigung im Alltag (auch verbale)
- Rededominanz männlicher Personen
- Reduktion weiblich gelesener Personen auf ihren Körper
- Gender Paygap
- Anfeindungen/Diskriminierungen gegen FLINTA\* Personen 
    - insb. Diskriminierung von Trans- und intersexuellen sowie nicht binären Personen
- (richtiges) Gendern
- Stereotype und ihr ständiges Vorhandensein im Schulkontext
- Einfluss von Geschlecht auf Benotung
- fehlende Gleichberechtigung
- zu geringe Repräsentation einzelner Gruppen
- fehlende, bzw. unzureichende Kommunikation hinsichtlich Sexismus
- fehlende Verhaltensreflexion (von Cis-Männern)

Einigung auf vier zentrale Themenfelder für die thematischen Workshops:

- Gendern
- Sexuelle Diskriminierung
- geschlechtsbezogene Verhaltensreflexion (hierbei der Wunsch einer Trennung -&gt; FLINTA\* Personen und Cis-Männer)
- Sexualkundeunterricht (insb. Geschlechtsidentitäten)

# Unsere nächsten Schritte

1. Wie wollen wir die thematischen Workshops gestalten? 
    1. Welche Tools wollen wir nutzen?
    2. Wer möchte gerne welchen thematischen Workshop leiten?
    3. Wie gestalten wir die Vorbereitung? Wo wird Unterstützung benötigt? (**Wie sind eure Kapazitäten?**)
2. Sichtung der Ergebnisse in den TaskCards zu den ersten beiden thematischen Workshops 
    1. Organisation der Ergebnisse
    2. Lücken füllen
    3. insb. Formulierung von Lernzielen überarbeiten. Lernziele wirken teilweise so, als sollte ausschließlich ein individueller Lerneffekt für die Schüler\*innen entstehen. **Ziel des Aktionstages ist insbesondere eine Multiplikator\*innenschulung durchzuführen, das heißt, die Schüler\*innen, die am Aktionstag teilnehmen, müssen natürlich inhaltliches Wissen aufbauen, vor allem müssen wir aber klären, wie sie dieses Wissen an die Schule weitergeben können und wie daraus ein Fortschritt für die Schule entsteht.**
3. Organisation des Impuls Vortrags 
    1. Inhaltliche Absprache mit Michaela Dudley?
    2. Angebot und Rechnung
    3. mögliche interaktive Anteile?
4. Vorbereitung der inhaltlichen Workshops (jede Person plant den eigenen thematischen Workshop, Mattes unterstützt bei allen)

TaskCards 1: [https://www.taskcards.de/board/0d37408b-3583-43de-b5c4-be938121b2e1?token=544a1ec4-4b4c-4fa5-9af8-46d9ed7903ef](https://www.taskcards.de/board/0d37408b-3583-43de-b5c4-be938121b2e1?token=544a1ec4-4b4c-4fa5-9af8-46d9ed7903ef) (Sexuelle Diskriminierung)

TaskCards 2: [https://www.taskcards.de/board/99bc3da4-2099-44c0-a38c-c1c03342904a?token=51c70ad0-9de8-45f7-98cd-a223944f393a](https://www.taskcards.de/board/99bc3da4-2099-44c0-a38c-c1c03342904a?token=51c70ad0-9de8-45f7-98cd-a223944f393a) (Sexualkundeunterricht)

Aufteilung inhaltlicher Workshops:

Tatjana: Gendern

Juliane: Sexuelle Diskriminierung

Tugba: Geschlechtsbezogene Verhaltensreflexion (FLINTA\* Gruppe)

# Workshop: Sexuelle Diskriminierung



# Planung

<span style="text-decoration: underline;">Ablauf  
</span>

**1. Begrüßung &amp; Kennenlernen (ca. 5 Minuten)** -&gt; Vorstellungsrunde   
-&gt; Workshop als "sicherer Ort" (offene Meinungsäußerung, gegenseitiger Respekt,...)

**2. Wahrnehmung von sexueller Diskriminierung (ca. 15 Minuten)** -&gt; Wo stehen wir? Was ist unsere Ausgangslage? Welche Haltungen vertreten wir?

<span style="text-decoration: underline;">Methodik:</span>

- Positionslinie anhand von verschiedenen Aussagen &amp; anschließende Begründung der Positionierung:   
    Warum ist Aussage XY für euch Diskriminierung? Warum nicht?

<span style="text-decoration: underline;">Material: </span>

- Aussagen-Karten (Word-Dokument)
- Stimme zu/Stimme nicht zu - Karten (Word-Dokument)
- Magnete

<span style="text-decoration: underline;">Lernziel:</span>

- SuS setzen sich (selbst)kritisch mit verschiedenen Formen von sexueller Diskriminierung auseinander und (über)prüfen, in welchen Fällen tatsächlich Diskriminierung vorliegt und in welchen Fällen möglicherweise andere Faktoren (z.B. unternehmerische Freiheit) für eine vermeintliche Ungleichbehandlung ausschlaggebend sind
- SuS reflektieren, dass sexuelle Diskriminierung unterschiedlich tiefgreifende Ursachen und Facetten hat
- SuS diskutieren die eigene Haltung/Handlung mit Blick auf sexuelle Diskriminierung

**3. Was ist sexuelle Diskriminierung? (ca. 15 Minuten)**  
-&gt; Definition/Eingrenzung/Abgrenzung von sexueller Diskriminierung gegen sexuelle Belästigung/Gewalt  
-&gt; Wo begegnen uns überall sexistische Strukturen (Alltag, Schule, Zuhause, Familie, Hobbys, Straße,...)?  
-&gt; Verschiedene Instanzen (Peer Group, höhergestellte/autoritäre Personen, ,,Fremde", System,...)

<span style="text-decoration: underline;">Methodik:</span>

- Brainstorming (ggf. mit freier Internetrecherche) -&gt; jeder Schüler schreibt auf Grundlage der vorherigen Positionierungsbeispiele eine (erweiterte) Definition auf (Moderationskarten)
- Think (Pair) Share -&gt; SuS sollen Definitionen in 3-4er Gruppen vergleichen und sich auf eine Definition einigen bzw. ggf. mehrere Definitionen zu einer "zusammenschreiben" -&gt; Endfassung wird auf Plakat bzw. in PowerPoint festgehalten

-&gt; Jg. 7-9 leitet Definition her, Jg. 10-13 greift Definition auf und vervollständigt/ergänzt diese -&gt; gemeinsames "Arbeitsprodukt"

<span style="text-decoration: underline;">Material:</span>

- Moderationskarten
- Eddings
- 2 Plakate (1 Plakat pro Workshop/Gruppe)

<span style="text-decoration: underline;">Lernziel:</span>

- SuS verfassen eine eigene (erweiterte) Definition zu sexueller Diskriminierung und begründen deren Herleitung  
    -&gt; WICHTIG: es gibt kein Richtig und kein Falsch (sofern nicht sachlich falsch)

**4. Folgen von sexueller Diskriminierung (ca. 25 Minuten)** -&gt; Was löst sexuelle Diskriminierung (auch in "leichter" Form) bei Betroffenen aus?   
  
<span style="text-decoration: underline;">Methodik:</span>

- Erfahrungsbericht: [https://www.youtube.com/watch?v=ptvivu5S5Wg](https://www.youtube.com/watch?v=ptvivu5S5Wg)   
    -&gt; bis Min. 1:01 für Jg. 10-13, ab Min. 2:04 bis Min. 2:30 für Jg. 7-9
- Reflexion: Was glaubt ihr, wie sich die Person im Video gefühlt hat? Wie könnte sie damit umgehen?
- Anschließend Video weiterlaufen lassen und "auflösen"
- Vergleich/Stellungnahme mit eigenen Überlegungen: Wie würdet ihr damit umgehen? Wie würdet ihr euch der Person gegenüber verhalten? Was würdet ihr den Tätern sagen wollen?

<span style="text-decoration: underline;">Material: </span>

- Laptop/Beamer oder iPads
- Moderationskarten/FlipChart

<span style="text-decoration: underline;">Lernziel:</span>

- SuS setzen sich anhand von Erfahrungsberichten mit den Folgen von sexueller Diskriminierung auseinander und erörtern mögliche Handlungsoptionen für (indirekt) Betroffene

**5. Umgang mit sexueller Diskriminierung (ca. 20 Minuten)** -&gt; Was können wir als Gesellschaft/Schulgemeinschaft gegen sexuelle Diskriminierung tun? -&gt; Rückbezug auf das Video  
-&gt; Wie gehe ich vor/handle ich, wenn ich sexuelle Diskriminierung bei mir oder anderen erfahre?   
-&gt; Wie verhalte ich mich gegenüber Opfern von sexualisierter Gewalt (victim blaming)?  
-&gt; Wie gehe ich mit Tätern in meinem Freundeskreis um?

<span style="text-decoration: underline;">Methodik:</span>

- "Lehrervortrag" über rechtliche Grundlagen und Hilfe-/Anlaufstellen: Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz,...  
    -&gt; Verweis auf Moodle-Kurs
- Positionspapier: Forderungen für den Umgang mit sexueller Diskriminierung auf Schulebene herleiten  
    -&gt; ggf. mithilfe einer freien Internetrecherche

-&gt; Forderungen/Produkt von Jg. 7-9 der zweiten Gruppe (Jg. 10-13) vorstellen und von dieser weiterentwickeln lassen

<span style="text-decoration: underline;">Material: </span>

- 2 Plakate (1 Plakat pro Gruppe/Workshop)
- Eddings

<span style="text-decoration: underline;">Lernziel: </span>

- SuS diskutieren verschiedene Möglichkeiten des Umgangs mit sexueller Diskriminierung und entwickeln konkrete Vorschläge und Forderungen für die Etablierung eines diskriminierungsfreien Schulumfelds

**6. Reflexion des Workshops &amp; Handlungsempfehlungen für Multiplikatoren (ca. 10 Minuten)** -&gt; Was nehmen wir aus dem Workshop mit?  
-&gt; Wie können wir als Multiplikatoren die Inhalte an unsere Mitschüler weitergeben?

<span style="text-decoration: underline;">Weitere Methoden, die Multiplikatoren an die Hand gegeben werden können:</span>

- "Verkehrte-Welt-Spiel" -&gt; Jungs (für ältere SuS ggf. alternativ: Heterosexuellen) werden Fragen gestellt, die sonst eher Mädchen (für ältere SuS ggf. alternativ: Homo-/Transsexuellen) gestellt werden -&gt; wie fühlt sich das an? -&gt; Reflexion
- Gedanken-Tagebuch: SuS lesen einen Text/schauen ein kurzes Video über sexuelle Diskriminierung -&gt; Jungen/Mädchen/Trans/... schreiben getrennt voneinander Gedanken auf (z. B. verschiedene Taskcards), am Ende lesen die Gruppen die Karten der jeweils anderen Gruppen, anschließend Austausch

##### <span style="text-decoration: underline;">Wichtige inhaltliche Punkte </span>

- Sexismus ist auch vom Kontext abhängig -&gt; nicht jede Aussage/Frage ist in jedem Kontext sexistisch
- Sexuelle Diskriminierung auf allen Ebenen denken (nicht nur Männer/Frauen)
- Nicht jede Besser- oder Schlechterstellung einer Person aufgrund von ethnischer Herkunft, des Lebensalters, einer Behinderung, der Religion oder Weltanschauung oder der sexuellen Identität stellt eine Diskriminierung dar (vgl. [https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/aktuelle-faelle/DE/Geschlecht/Geschlecht\_inhalt\_Frauenparkplaetze.html](https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/aktuelle-faelle/DE/Geschlecht/Geschlecht_inhalt_Frauenparkplaetze.html))

# Hilfreiche Links

Hinterfragen von Geschlechterbildern (auch wenn eventuell eher passend zu Workshop zu Verhaltensreflexion):  
[https://demokratielabore.de/materialsammlung/themen/Zukunft-Gesellschaft/Geschlechterbilder](https://demokratielabore.de/materialsammlung/themen/Zukunft-Gesellschaft/Geschlechterbilder)

Glossareintrag Sexismus:  
[https://gender-glossar.de/s/item/13-sexismus](https://gender-glossar.de/s/item/13-sexismus)

Studie zu Sexismus im Alltag (unter anderem die Reihe der ARD "Wie sexistisch bin ich?" ist Teil dieser Studie):  
[https://www.bmfsfj.de/resource/blob/141246/022f9fac09435d797f3b1a8bef56a211/sexismus-im-alltag-pilotstudie-data.pdf](https://www.bmfsfj.de/resource/blob/141246/022f9fac09435d797f3b1a8bef56a211/sexismus-im-alltag-pilotstudie-data.pdf)

Wandzeitung "Sexismus begegnen" mit Tipps, Beispielen, Handlungsempfehlungen, etc.:  
[https://www.bpb.de/shop/buecher/einzelpublikationen/234019/wandzeitung-sexismus-begegnen](https://www.bpb.de/shop/buecher/einzelpublikationen/234019/wandzeitung-sexismus-begegnen)

Kurzfilm "Sexismus begegnen":  
[https://www.bpb.de/mediathek/202422/sexismus-begegnen](https://www.bpb.de/mediathek/202422/sexismus-begegnen)

Erfahrungsberichte von Betroffenen von sexueller Diskriminierung (Sexuelle Identität):  
[https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Expertensuche\_Formular.html;jsessionid=766016BB85D41F7E5351EDA189C8A1D7.intranet232?nn=304460&amp;cl2Categories\_Diskriminierungsmerkmale=sexuelle\_identitaet&amp;format\_str=fall\_aus\_der\_beratung&amp;sortOrder=dateOfIssue\_dt+desc&amp;pageLocale=de](https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Expertensuche_Formular.html;jsessionid=766016BB85D41F7E5351EDA189C8A1D7.intranet232?nn=304460&cl2Categories_Diskriminierungsmerkmale=sexuelle_identitaet&format_str=fall_aus_der_beratung&sortOrder=dateOfIssue_dt+desc&pageLocale=de)

Erfahrungsberichte von Betroffenen von sexueller Diskriminierung (Geschlecht):  
[https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Expertensuche\_Formular.html?nn=304448&amp;cl2Categories\_Diskriminierungsmerkmale=geschlecht\_und\_geschlechtsidentitaet&amp;format\_str=fall\_aus\_der\_beratung&amp;sortOrder=dateOfIssue\_dt+desc&amp;pageLocale=de](https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Expertensuche_Formular.html?nn=304448&cl2Categories_Diskriminierungsmerkmale=geschlecht_und_geschlechtsidentitaet&format_str=fall_aus_der_beratung&sortOrder=dateOfIssue_dt+desc&pageLocale=de)

Unter Anhängen bei dieser Seite findest du eine html Datei, die du, falls du möchtest, nutzen kannst, um zum Ende deiner Planung auf die rechtliche Grundlage einzugehen. Falls du die einbinden möchtest, bette ich die noch in eine Seite ein, die dann beim Workshop aufgerufen werden kann.

# Arbeitsphasen - Detailentwurf

**2. Wahrnehmung von Diversität**

<span style="text-decoration: underline;">Aussagen für Positionslinie: </span>

\- Ich finde es diskriminierend, dass es mehr männliche als weibliche Bundestagsabgeordnete gibt.

\- Ich finde es diskriminierend, dass Frauen an öffentlichen Toiletten in der Regel länger anstehen müssen als Männer.

\- Ich finde es diskriminierend, dass es gesonderte Frauenbadezeiten in Saunen und Schwimmbädern gibt.

\- Ich finde es diskriminierend, dass Hauptrollen in Filmproduktionen häufiger mit Männern als mit Frauen besetzt sind.

\- Ich finde es diskriminierend, dass Mädels manchmal umsonst in die Disko kommen, während Jungs Eintritt zahlen müssen.

\- Ich finde es diskriminierend, dass viele Bestellhäuser (z. B. AboutYou) lediglich die Anrede "Herr" oder "Frau" führen.

\- Ich finde es diskriminierend, dass es Frauen- aber keine Männerparkplätze gibt.

\- Ich finde Begriffe wie "Powerfrau" oder "Familienvater" diskriminierend.

\- Ich finde es diskriminierend, wenn ein Mann einer Frau die Tür aufhält.

\- Ich finde es diskriminierend, dass Trans\*Personen ihren amtlichen Namen nur mit psychologischen Gutachten ändern dürfen.

\- Ich finde es diskriminierend, dass Damenrasierer mehr kosten als Herrenrasierer, obwohl sie sich nur in ihrer Farbe unterscheiden.

\- Ich finde es diskriminierend, dass in der Medizin vor allem auf Basis von Daten von Männern geforscht wird. (nur Jg. 10-13)

\- Ich finde es diskriminierend, wenn ein Mann einer Frau ein Kompliment aufgrund ihres Aussehens macht.

# Workshop: Sexualkunde



# Linksammlung

https://www.taskcards.de/board/99bc3da4-2099-44c0-a38c-c1c03342904a?token=51c70ad0-9de8-45f7-98cd-a223944f393a

# Ablaufplan Workshop Sexualkunde

**Runde 1: <span style="background-color: #ffff00;">(20 min)</span>**

1\. Ankommen + Begrüßung + Vorstellung meiner Person<span class="Apple-converted-space"> </span>

\- Klarmachen, dass dies ein SafeSpace ist.<span class="Apple-converted-space"> </span>

\- Jede\*r darf seine Meinung, Gedanken etc. Ohne Befürchtungen von Verurteilung frei äußern

2\. Vorstellung der Runde Schüler\*innen (Wünsche und Erwartungen an den heutigen Workshop teilen)

<span class="Apple-converted-space"> </span>

3\. Wünsche der Jahrgänge durch Umfrage teilen + Positionierungsspiel ?

Ich hatte bisher Sexualkunde Unterricht.

Sexualkunde bedeutet nur Biologie.

Ich würde gerne Sexualkunde für andere Fächer öffnen.

Ich habe bisher was über die Themen: .... in Sexualkunde gehört

\- darüber austauschen, positives und negatives teilen, was lief gut, was nicht?

**Runde 2: Grundlagen Themen:**<span class="Apple-converted-space"> (Das alles könnten Themen im Sexualkunde Unterricht sein) **<span style="background-color: #ffff00;">(45 min)</span>**</span>

1\. Aufklärung über gesellschaftlichen Sexismus<span class="Apple-converted-space"> (15 min) </span>

2\. Aufklärung über Intersektionalität (15 min)

3\. Aufklärung über Heteronormativität<span class="Apple-converted-space"> (15 min) </span>

**Runde 3: Handlungsempfehlungen mit Schüler\*innen verfassen für Schule**<span class="Apple-converted-space"> **<span style="background-color: #ffff00;">**(15** min) </span>**</span>

3-5 Handlungsempfehlungen, konkret und verständlich (je nach dem wie die Zeit es zulässt)

Was wollt ihr für die Zukunft?

Wo wünscht ihr euch das? In welchem Fach?

Habt ihr konkrete Lehrer\*innen in Aussicht dafür?

Besuch eines außerschulischen Lernorts? Museum? Anlaufstellen? Expert\*innen-Gespräche?

**Evaluation + Feedback<span class="Apple-converted-space" style="background-color: #ffff00;"> </span>**<span style="background-color: #ffff00;">(10 min)<span class="Apple-converted-space"> </span></span>

<span class="Apple-converted-space">Was nehmt ihr mit? Was hat euch gefallen? Was hat euch gefehlt?</span>

# Workshop: geschlechtsbezogene Verhaltensreflexion: FLINTA* Gruppe



# Linksammlung

Diskriminierungserfahrungen aufgrund des Geschlechts:

[https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Expertensuche\_Formular.html?nn=304448&amp;cl2Categories\_Diskriminierungsmerkmale=geschlecht\_und\_geschlechtsidentitaet&amp;format\_str=fall\_aus\_der\_beratung&amp;sortOrder=dateOfIssue\_dt+desc&amp;pageLocale=de](https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Expertensuche_Formular.html?nn=304448&cl2Categories_Diskriminierungsmerkmale=geschlecht_und_geschlechtsidentitaet&format_str=fall_aus_der_beratung&sortOrder=dateOfIssue_dt+desc&pageLocale=de)

# Ablauf Workshop

Workshop: Geschlechtsbezogene Verhaltensreflexion (FLINTA)

1. **Einstieg (20 min)**
    1. Vorstellungsrunde (Name, Pronomen)
    2. Positionierung zu den Fragen (Präsentation)

- Die meisten Menschen denken noch in alten Rollenbildern der Geschlechter
- Klassische Rollenbilder haben ihre Berechtigung (d.h. es ist gut, dass es diese Rollenbilder gibt)
- An meiner Schule werde ich gut über geschlechtsspezifische Themen aufgeklärt
- Feminismus ist heute nicht mehr so dringend nötig, da sich schon vieles für Frauen gebessert hat
- Der Feminismus ist für alle Geschlechter da 
    1. 1-2 Personen pro Frage sollen ihre Position erläutern

**Ziel**: Erste Einordnung, Vorkenntnisse der TN einschätzen, möglichst niedrigschwelliger Einstieg.

2. **Thematischer Input (10 min)**
    1. FLINTA erklären
    2. Was ist geschlechtsbezogene Verhaltensreflexion?
    3. Warum machen wir das?

**Ziel**: Begriffsdefinition, Zielsetzung des Workshops verdeutlichen

3. **Biografische Arbeit (20 min)**
    1. Zeitstrahl aufzeichnen, Marker setzen bei folgenden „Ereignissen“

- Wann wurde dir das erste Mal in deinem Leben bewusst, dass du ein Mädchen/ eine Frau\* bist?
- Wann gab es eine Situation, in der du dich „typisch weiblich“ verhalten hast
- Wann gab es eine Situation, in der du dich oder dein Verhalten bewusst verändert hast, um einer dir zugeschriebenen Rolle zu entsprechen? 
    1. Die eigenen „Ergebnisse“ können präsentiert werden, wenn sich die TN wohl dabei fühlen. Es können aber auch fiktive Beispiele angebracht werden
    2. Was wird als „typisch weiblich“ definiert? Warum? Besprechung in der Gruppe

**Ziel**: Reflexion der eigenen Rolle(n) und Zuschreibungen, besondere Sozialisation von FLINTA, Privilegien von cis hetero Frauen/ Mädchen

4. **Popkultur Analyse: FLINTA in den Medien und Female Empowerment (30 min)**
    1. Gruppe: Wie werden FLINTA Personen in den Medien dargestellt? Sucht euch (positive und negative) Beispiele heraus à welchen Einfluss hatte/hat das auf uns bzw. auf andere? Erstellt ein digitales Poster zu euren Beispielen
    2. Gruppe: Sucht euch eines der folgenden popkulturellen Phänomene/ Memes aus und analysiert sie aus feministischer Perspektive. Dazu könnt ihr euch auch zunächst Inhalte auf verschiedenen Plattformen ansehen, um euch ein Bild zu verschaffen. Erstellt dann ein digitales Poster mit eurer Analyse 
        - „Pick-Me Girls“
        - „Trophy Wife“
        - „Karen“

**Ziel**: Rollenbilder in den Medien erkennen und hinterfragen. Transfer der biografischen Aufarbeitung in allgemeine Phänomene

5. **Abschluss (10 min)**
    1. Was nehme ich mit?
    2. Wie können wir die erarbeiteten Inhalte zugänglich machen?
    3. Feedback

# Workshop: geschlechtsbezogene Verhaltensreflexion: Cis-männliche Gruppe



# Linksammlung

[https://kritische-maennlichkeit.de/herangehensweise-an-kritische-maennlichkeit/](https://kritische-maennlichkeit.de/herangehensweise-an-kritische-maennlichkeit/)

# Workshopplanung

Herangehensweise an kritische Männlichkeit

**Ziele des Workshops:**

<span style="text-decoration: underline;">**Eine pro-feministische Auseinandersetzung mit kritischer Männlichkeit**</span>

##### Diese Learnings sollen erzielt werden:

1. (Sexistische) Diskriminierung ist ein System, dem wir uns nicht entziehen können.
2. Sexistisch zu sein bedeutet nicht (zwangsläufig) böse Absichten zu haben.
3. Das System bring Männer in eine Machtposition. Um dieses System sichtbar zu machen, ist also eine Reflexion männlicher Privilegien erforderlich.
4. Es geht dabei nicht um Schuld, sondern darum, gesellschaftliche Machtstrukturen zu erkennen und zu verändern (im kleinen Rahmen)

##### Positionierungsspiel für den Einstieg:

- Sexismus gegen Frauen ist kein großes Problem.
- Ich habe mich schonmal sexistisch verhalten.
- Ich habe Verständnis dafür, dass Frauen auf der Straße angesprochen werden, weil sie toll aussehen.
- Auch Männer werden wegen ihres Geschlechts diskriminiert.
- Ich habe mich schon einmal aufgrund meines Geschlechts diskriminiert gefühlt.
- Ich wurde schon einmal darauf angesprochen, dass ich sexistisch gewesen sei.

##### Basiswissen, das vor der Verhaltensreflexion aufgebaut werden soll:

Wie funktioniert (sexistische) Diskriminierung als System?

- Es benötigt eine abgrenzbare Gruppe von Personen (FLINTA\*-Personen)
- Diese Gruppe wird durch Zuschreibungen und Stereotype herabgewürdigt ("können nicht einparken", ggf. auch scheinbar positiv konnotiert "können besser kochen")
- Diese Herabwürdigung passiert innerhalb eines historisch gewachsenen Machtsystems von Benachteiligungen und Privilegierungen (Männer haben mehr politische, finanzielle (usw.) Macht und Freiheiten)

**<span style="background-color: #ff9900;">1. Erkenntnis: Sexismus ist ein System, keine Meinung.  
  
</span>**-&gt;Es ist wichtig zu verstehen, dass nicht alle Aspekte auf jeden zutreffen und dass es nicht darauf ankommt, ob Man(n) jemanden diskriminieren will oder nicht. Eine unreflektierte Nutzung der privilegierten Position oder die Reproduktion von Stereotypen gegenüber FLINTA\*-Personen zeugt von sexistischer Prägung des Verhaltens.

Sind wir am Sexismus schuld?

- Es geht nicht um die Schuldfrage in dieser Debatte
- Schuldig sind wir aber dann, wenn wir unsere Machtpositionen ausnutzen, oder uns auf ihnen ausruhen, obwohl wir die Möglichkeit haben, uns mit ihr auseinanderzusetzen.
- Schuldig machen wir uns, wenn wir durch Reproduktion von Stereotypen das sexistische System stabilisieren und unsere Privilegien manifestieren.

<span style="background-color: #ff9900;">**2. Erkenntnis: Die Auseinandersetzung sollte nicht Feminist\*innen überlassen werden.**</span>

-&gt;Es benötigt eine stärkere pro-feministische Auseinandersetzung unter Männern.

Bedeutet der Verlust an Privilegien nicht automatisch eine Diskriminierung von Männern?

- Häufig halten wir unsere Privilegien für selbstverständlich und bemerken sie in den meisten Fällen gar nicht, weshalb sich der Abbau von Privilegien wie Diskriminierung anfühlen kann.
- Männer können wegen ihrer Männlichkeit schlecht behandelt, beleidigt oder auch mal situativ benachteiligt werden.

<span style="background-color: #ff9900;">**3. Erkenntnis: Männer können nicht systemisch sexistisch diskriminiert werden.**</span>

##### Grundlagen für die pro-feministische Auseinandersetzung mit Männlichkeit

- Machtposition akzeptieren
- Mehrwert sehen: Es senkt nicht nur Diskriminierung gegen FLINTA\*-Personen, sondern auch Männer leiden an krankhaften Männlichkeitsanforderungen und toxischer Männlichkeit. Außerdem wollen die meisten Männer nicht (sexistisch) diskriminieren.
- Zuhören und Deutungsmacht aufgeben
- Perspektivwechsel wagen  
    
    - Es gibt nicht den Feminismus, sondern vielfältige Positionen
- Keine Kritik am Feminismus von Männern (wen das stört: zwei Punkte weiter oben lesen ;-))
- Gib dein Wissen an andere Männer weiter.

##### Wo fangen wir an?

1. Reflexion 
    1. Wo spürst du deine eigenen Machtpositionen?
    2. Kannst du an irgendetwas Konkretem in deiner Kindheit/Jugend festmachen, wie du sexistisch geprägt wurdest?
    3. Hast du deine Privilegien schon einmal kritisch betrachtet?
2. Zuhören 
    1. Erfahrungsberichte von FLINTA\*-Personen
3. Perspektivwechsel
4. Wissensweitergabe

##### Weitergabe in der Schule:

Mache eine Reflexionsrunde mit deinen männlichen Mitschülern. Hol dir bei Bedarf Hilfe dazu. Reflektiere dein eigenes Verhalten und rege eine Verhaltensreflexion bei Mitschüler\*innen an.

# Ablauf Workshop

Überblick:

1. Positionierungsspiel mit Diskussion (15 Min)
2. Input: pro-feministische Auseinandersetzung mit Männlichkeit (5 Min)
3. Aufstellen zentraler Leitlinien für eine pro-feministische Auseinandersetzung mit Männlichkeit (10 Min)
4. Reflexion: eigene Machtposition, Prägung in der Kindheit (30 Min)
5. Zuhören (Erfahrungsberichte von FLINTA\*-Personen) (20 Min)
6. Weitergabe an die Schule (10 Min)
7. Reflexion Workshop (10 Min)

1: Positionierungsspiel

Linien auf dem Boden: Stimme ich voll zu, stimme ich zu, neutral, stimme ich nicht zu, stimme ich überhaupt nicht zu

Aufforderung: Positioniere die zu den verschiedenen Aussagen. Dies ist ein geschützter Raum, nichts, was hier geäußert wird, verlässt diesen Raum.

- Sexismus gegen Frauen ist kein großes Problem.
- Ich habe mich schonmal sexistisch verhalten.
- Ich habe Verständnis dafür, dass Frauen auf der Straße angesprochen werden, weil sie toll aussehen.
- Auch Männer werden wegen ihres Geschlechts diskriminiert.
- Ich habe mich schon einmal aufgrund meines Geschlechts diskriminiert gefühlt.
- Ich wurde schon einmal darauf angesprochen, dass ich sexistisch gewesen sei.

2: Input

s. Moodle Kurs und s. Workshopplanung

3: Aufstellen zentraler Leitlinien für eine pro-feministische Auseinandersetzung mit Männlichkeit

Frage an die Schüler: Nachdem wir verstanden haben, dass Sexismus ein System ist und wir uns aktiv beteiligen müssen, um die Diskriminierung der Frauen\* zu verhindern, was sind zentrale Leitlinien für das Handeln der Männer in dem Rahmen?

- Sammlung mündlich
- Verschriftlichung auf Plakat

4: Reflexion: eigene Prägung, Prägung aus Kindheit und Jugend

Aufforderung: Reflektiert einmal, inwiefern ihr sexistisch geprägt seid. Gibt es Anhaltspunkte aus eurer Kindheit und Jugend? Woran bemerkt ihr an eurem eigenen Verhalten eine sexistische Prägung? Schreibt es anonym auf diese Moderationskarten.

Notiert außerdem auf Moderationskarten, inwiefern ihr gegebenenfalls unter Männlichkeit leidet.

- 10 Min Reflexion
- 20 Min Austausch

5: Zuhören: Erfahrungsberichte von FLINTA\*-Personen

6: Weitergabe an die Schule

Frage: Wie denkt ihr, könnt ihr das, was wir heute besprochen haben, mit in eure Klassen tragen?

- Grundprinzipien der pro-feministischen Auseinandersetzung mit Männlichkeit mit in die Klasse nehmen, z.B. auf Plakat
- Männlichkeitsreflexion auch mit Mitschülern
- direktes Ansprechen sexistischen Verhaltens

# Workshop: Gendern



# Linksammlung

Gender(un)gerechte Sprache, Sammlung in einem Padlet:  
[https://padlet.com/GenderstereotypeDigital/wfvtsozx389md2sl](https://padlet.com/GenderstereotypeDigital/wfvtsozx389md2sl)

Leitfaden geschlechtersensible Sprache TU Berlin:  
[https://www.tu-berlin.de/fileadmin/a70100710\_gleichstellung/Diversity\_Allgemeines/KFG-Leitfaden\_geschlechtersensible\_Sprache.pdf](https://www.tu-berlin.de/fileadmin/a70100710_gleichstellung/Diversity_Allgemeines/KFG-Leitfaden_geschlechtersensible_Sprache.pdf)

Sämtliche Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema:  
[https://www.bpb.de/gesellschaft/gender/geschlechtliche-vielfalt-trans/269887/debatte-sprache-und-geschlecht](https://www.bpb.de/gesellschaft/gender/geschlechtliche-vielfalt-trans/269887/debatte-sprache-und-geschlecht)

Genderwörterbuch von Geschickt Gendern:  
[https://geschicktgendern.de/](https://geschicktgendern.de/)

Blogartikel "Mitgemeint":  
[https://verfassungsblog.de/mitgemeint/](https://verfassungsblog.de/mitgemeint/)

**Genderleicht - Seite mit Tipps und Tools zu diskriminierungsfreier Sprache:** [https://www.genderleicht.de/](https://www.genderleicht.de/)

# Linksammlung

**[https://www.tu-berlin.de/fileadmin/i31/Geschlechtergerechte\_Sprache/Leitfaden\_der\_Universit%C3%A4t\_zu\_K%C3%B6ln.pdf](https://www.tu-berlin.de/fileadmin/i31/Geschlechtergerechte_Sprache/Leitfaden_der_Universit%C3%A4t_zu_K%C3%B6ln.pdf)**

**[https://hainberg-gymnasium.de/fileadmin/Redaktion/Dateien/Schulleben/Leitfaden\_fuer\_Lehrkraefte\_zum\_Thema\_Trans\_und\_geschlechtergerechte\_Sprache\_\_Februar\_2021\_.pdf](https://hainberg-gymnasium.de/fileadmin/Redaktion/Dateien/Schulleben/Leitfaden_fuer_Lehrkraefte_zum_Thema_Trans_und_geschlechtergerechte_Sprache__Februar_2021_.pdf)**

**Ziele**

- "Sensibilisierung für einen bewussten Sprachgebrauch und Reflexion der eigenen Gewohnheiten"
- "Vermittlung von Kompetenzen zur individuellen Anwendung von geschlechtergerechter Sprache"
- 

**Sensibilisierungsphase**

[https://www.quarks.de/gesellschaft/psychologie/was-gendern-bringt-und-was-nicht/](https://www.quarks.de/gesellschaft/psychologie/was-gendern-bringt-und-was-nicht/)

"Das Fazit aus diesen Studien lautet deshalb: Das generische Maskulinum ist nicht generisch, es erzeugt vor allem männliche Bilder im Kopf. Und somit, so die Kritik, stellt es die Welt nicht so divers dar, wie sie heute ist. Seit den 1970er -Jahren gibt es deshalb Diskussionen darüber, dass die Sprache geschlechtergerechter werden muss."

"Was das generische Maskulinum nicht schafft, soll Gendern lösen: Die Schablone im Kopf erweitern, um alle Menschen in angemessener Weise zu repräsentieren – nicht nur Männer. Und das kann, wie Studien zeigen, auch Effekte auf die Gleichberechtigung haben."

Studien (für mögliches Nachempfinden?):

- [https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0261927X01020004004](https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0261927X01020004004) (Name your favorite musician)
- [https://www.tandfonline.com/doi/pdf/10.1080/0163853X.2018.1541382](https://www.tandfonline.com/doi/pdf/10.1080/0163853X.2018.1541382) (Satzkombinationen wie "Die Sozialarbeiter liefen durch den Bahnhof"; "Wegen der schönen Wetterprognose trugen mehrere der Frauen keine Jacke" -&gt; "Ist der zweite Satz eine sinnvolle Fortsetzung des ersten?")
- [https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/01690960701702035](https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/01690960701702035) (When beauticians, musicians and mechanics are all men)

-&gt; Ausprobieren &amp; eigene beobachtete Effekte diskutieren und reflektieren

**Überleitung: Theoretischer Teil**

(Geschlecht = Sex ('biologisches' Geschlecht) &amp; Gender (Veerhaltensweisen, Eigenschaften, Interessen)) -&gt; Aufheben non-binären Denkens

*Formen des Genderns:*

- Feminisierung: Beide Geschlechter werden genannt oder die weibliche Form wird durch Abkürzungen hinzugefügt ("Lehrer/-innen")
- Neutralisierung: Männliche Formen werden durch geschlechtsneutrale Formen (Lehrkraft) oder durch eine Substantivierung ("Lehrende") ersetzt; ggf. Umschreibung ("Mensch in der Politik")
- Gender-Zeichen: Zwischen männlicher Form und weiblicher Endung wird ein Sternchen, Unterstrich oder Doppelpunkt ergänzt -&gt; Platzhalter für alle, die sich weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zuordnen

*Effekte des Genderns* (v.a. [Forschung](https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpsyg.2016.00025/full) zur Feminisierung und Neutralisierung):

- Frauen werden sichtbarer:   
    
    - [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpsyg.2018.00985/full](https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpsyg.2018.00985/full)
    - [https://journals.sagepub.com/doi/pdf/10.1177/1368430218771742?casa\_token=Iersm6RXRn4AAAAA:-BEF8LZL7UxmYgsXoLkg8KdVhXNLBzvGKSP0-Y87oEDIdRGJbpNn012XHf4K9jBLYh6Og7pRl\_w](https://journals.sagepub.com/doi/pdf/10.1177/1368430218771742?casa_token=Iersm6RXRn4AAAAA:-BEF8LZL7UxmYgsXoLkg8KdVhXNLBzvGKSP0-Y87oEDIdRGJbpNn012XHf4K9jBLYh6Og7pRl_w)
    - [https://econtent.hogrefe.com/doi/10.1026//0033-3042.52.3.131](https://econtent.hogrefe.com/doi/10.1026//0033-3042.52.3.131)
- Gendern hat Auswirkungen auf die Berufswahl 
    - [https://onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.1111/j.1559-1816.1973.tb01290.x?casa\_token=UBpi43-2HycAAAAA:bMBuLkiQEQ67uMg8iREv-7TxQ4ngyzlDrtiPJShAj3mPa73LzNGRAdelo\_OqvfTsfKGrqQwlNuok](https://onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.1111/j.1559-1816.1973.tb01290.x?casa_token=UBpi43-2HycAAAAA:bMBuLkiQEQ67uMg8iREv-7TxQ4ngyzlDrtiPJShAj3mPa73LzNGRAdelo_OqvfTsfKGrqQwlNuok)
- Kinder trauen sich mehr Berufe zu 
    - [https://econtent.hogrefe.com/doi/abs/10.1027/1864-9335/a000229?journalCode=zsp](https://econtent.hogrefe.com/doi/abs/10.1027/1864-9335/a000229?journalCode=zsp)
    - [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpsyg.2015.02018/full](https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpsyg.2015.02018/full)
- Menschen denken offener über Geschlechterrollen 
    - [https://link.springer.com/article/10.1007/s11150-017-9369-x](https://link.springer.com/article/10.1007/s11150-017-9369-x)
    - [https://www.pnas.org/content/pnas/116/34/16781.full.pdf](https://www.pnas.org/content/pnas/116/34/16781.full.pdf)

*-&gt; Rolle von Sprache:* "<span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Forschung zur Schulbuchliteratur zeigt, wie Sprache am Aufbau von Geschlechtervorstellungen und -asymmetrien beteiligt ist</span> (Ott 2017, 'Sprachlich vermittelte Geschlechterkonzepte'). Weibliche und männliche Figuren werden überaus häufig in geschlechterstereotypen Rollen dargestellt. Die Missachtung geschlechtergerechter Sprache befeuert diese Ungleichheiten weiter: Lernenden fehlt das Verständnis, dass ein Pilot eben genauso gut auch eine Pilotin sein kann. Wenn zudem eine männliche Person in ihrer Funktion als Pilotin bildlich dargestelt wird, wird dieser Beruf ausschließlich mit männlichen Personen assoziiert.") -&gt; [https://www.germanistik.uni-mainz.de/files/2020/06/DGhK\_Labyrinth\_141\_screen\_S\_40-42.pdf](https://www.germanistik.uni-mainz.de/files/2020/06/DGhK_Labyrinth_141_screen_S_40-42.pdf)  
"Sprache bildet also gesellschaftliche Strukturen ab und prägt auch unsere  
Wahrnehmung. Deshalb ist Sprache wandelbar. Heutzutage wird schon  
selbstverständlich von Kauffrauen gesprochen, ein Begriff, der in den 1970er Jahren  
noch zur Debatte stand.  
Wandeln wir also unseren Sprachgebrauch, so tragen wir dazu bei, veraltete  
Rollenbilder aufzubrechen und durch Gleichbehandlung zu ersetzen." -&gt; [https://hainberg-gymnasium.de/fileadmin/Redaktion/Dateien/Schulleben/Leitfaden\_fuer\_Lehrkraefte\_zum\_Thema\_Trans\_und\_geschlechtergerechte\_Sprache\_\_Februar\_2021\_.pdf](https://hainberg-gymnasium.de/fileadmin/Redaktion/Dateien/Schulleben/Leitfaden_fuer_Lehrkraefte_zum_Thema_Trans_und_geschlechtergerechte_Sprache__Februar_2021_.pdf)

(Mögliche Einwände?) / Diskussionsrunde? / Fishbowl? / Effekte &amp; Einwände diskutieren und eigene Positionierung finden?

\--&gt;Reflexion der eigenen Gewohnheiten hinsichtlich des Inputs / der Übungen

**Übung** / **Meinungsbild?**

Ausprobieren unterschdl. Formen des Genderns + lautes Denken? / Eigene Position &amp; Form des Genderns identifizieren? Gruppenkonsens?

-&gt; Unsicherheiten, Schwierigkeiten und Einwände besprechen!? ("Es gibt ein paar Besonderheiten, die über den üblichen Sprachwandel hinausgehen. Ob eine Präposition mit Genitiv oder Dativ verwendet wird, ist politisch nicht so aufgeladen. Mit dem Sichtbarmachen aller Geschlechter in der Sprache hingegen sind unterschiedliche gesellschaftspolitische Positionen verbunden." -&gt; [https://deutsches-schulportal.de/unterricht/gendern-michael-becker-mrotzek-wir-beobachten-einen-sprachwandel-im-zeitraffer/](https://deutsches-schulportal.de/unterricht/gendern-michael-becker-mrotzek-wir-beobachten-einen-sprachwandel-im-zeitraffer/))

**Handlungsorientierter Teil: Möglichkeiten der Übertragung auf den Schulkontext**

-&gt; Ideen &amp; Ziele für die Schule formulieren (Ist- und Soll-Zustand)

[https://www.zdf.de/nachrichten/video/panorama-gendern-schule-100.html](https://www.zdf.de/nachrichten/video/panorama-gendern-schule-100.html)

[https://www.news4teachers.de/2021/08/keine-lehrerinnen-kultusminister-verbietet-gender-kunstwoerter-an-schulen/](https://www.news4teachers.de/2021/08/keine-lehrerinnen-kultusminister-verbietet-gender-kunstwoerter-an-schulen/)

[https://www.rnd.de/panorama/gendern-in-der-schule-was-empfiehlt-der-rat-fuer-deutsche-rechtschreibung-I6PU6CEOSZDHNKCWC37AXFM74Y.html](https://www.rnd.de/panorama/gendern-in-der-schule-was-empfiehlt-der-rat-fuer-deutsche-rechtschreibung-I6PU6CEOSZDHNKCWC37AXFM74Y.html)

[https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/Geschlechtergerechter-Sprachgebrauch](https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/Geschlechtergerechter-Sprachgebrauch)

[https://shop.duden.de/products/gendern-ganz-einfach](https://shop.duden.de/products/gendern-ganz-einfach)

# Ablauf und Methoden

<div aria-live="assertive" id="bkmrk-ablauf%3A">**<span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">Ablauf:</span>**</div><div aria-live="assertive" id="bkmrk-"></div><div aria-live="assertive" id="bkmrk-1.-einstieg-mit-beis"><span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">1. Einstieg mit Beispielen aus Studien und Diskussion (15 Minuten)</span></div><div aria-live="assertive" id="bkmrk-2.-input%3A-generische"><span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">2. Input: Generisches Maskulinum (und Formen der geschlechtergerechten Sprache -&gt; Kategorien) (5 Minuten)</span></div><div aria-live="assertive" id="bkmrk-3.-%22meint-das-generi"><span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">3. "Meint das generische Maskulinum wirklich alle mit?": Zeitungsanalyse; (Tabelle) (20 Minuten) </span></div><div aria-live="assertive" id="bkmrk-4.-%C3%9Cbung%3A-geschlecht"><span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">4. Übung: Geschlechtergerechte Sprache an schwierigen Beispielen; Diskussion und Präsentation eines Beispiels (20 Minuten)</span></div><div aria-live="assertive" id="bkmrk-5.-reflexion-des-eig"><span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">5. Reflexion des eigenen Sprachverhaltens: Positionierung zu Thesen (u.a. Gegenargumente des Genderns) (10 Minuten) </span></div><div aria-live="assertive" id="bkmrk-6.-schulkontext%3A-sta"><span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">6. Schulkontext: Start, Stop, Continue (15 Minuten) (think-pair-share)  
</span></div><div aria-live="assertive" id="bkmrk-7.-reflexion-worksho"><span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">7. Reflexion Workshop (5 Minuten)</span></div><div aria-live="assertive" id="bkmrk--0"></div><div aria-live="assertive" id="bkmrk-material%2Fmedien%3A">**<span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">Material/Medien:  
  
</span>**</div><div aria-live="assertive" id="bkmrk-1.-powerpoint-und-be"><span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">1. Powerpoint und Beamer   
</span></div><div aria-live="assertive" id="bkmrk-2.-powerpoint-und-be"><span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">2. Powerpoint und Beamer; Video   
</span></div><div aria-live="assertive" id="bkmrk-3.-powerpoint-und-be"><span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">3. Powerpoint und Beamer; *Arbeitsblatt*  
</span></div><div aria-live="assertive" id="bkmrk-4.-powerpoint-und-be"><span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">4. Powerpoint und Beamer (-&gt; Wortwolke mit komplexen Beispielen); *Arbeitsblatt*   
</span></div><div aria-live="assertive" id="bkmrk-5.-powerpoint-und-be"><span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">5. Powerpoint und Beamer (-&gt; Thesen)   
</span></div><div aria-live="assertive" id="bkmrk-6.-powerpoint-und-be"><span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">6. Powerpoint und Beamer, Metakarten   
</span></div><div aria-live="assertive" id="bkmrk-7.-powerpoint-und-be"><span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">7. Powerpoint und Beamer, oncoo   
</span></div><div aria-live="assertive" id="bkmrk--1"></div><div aria-live="assertive" id="bkmrk-detaillierter-ablauf">**Detaillierter Ablauf mit Arbeitsaufträgen:** </div><div aria-live="assertive" id="bkmrk-1.-einstieg-mit-beis-0"><div aria-live="assertive">*<span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">1. Einstieg mit Beispielen aus Studien und Diskussion (15 Minuten)</span>*</div></div>- <span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">Vorstellung; wichtig: safe space; Erfahrungen mit gendern </span>
- <span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">Einstieg mit Beispielen aus Studien (je nach Vorwissen selbst durchspielen oder direkt auf Metaebene reflektieren; interaktives Element)</span>
- <span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">Fazit: Generisches Maskulinum grammatisch zwar generisch, aber in der Realität stellt sich heraus, dass (oft) vor allem männliche Bilder im Kopf erzeugt werden, andere Geschlechter werden eben nicht automatisch mitgedacht </span>
- <span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">*Überleitung*: Sprache bildet nicht nur gesellschaftliche Strukturen ab, sondern prägt auch unsere Wahrnehmung (wie die Studien gezeigt haben)</span>

<div aria-live="assertive" id="bkmrk-2.-input%3A-generische-0"><div aria-live="assertive">*<span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">2. Input: Generisches Maskulinum (und Formen der geschlechtergerechten Sprache -&gt; Kategorien) (5 Minuten)</span>*</div></div>- <span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">These: SuS nehmen Stellung, Aktivierung des Vorwissens + Anknüpfung an Wissen aus (1)  
    -&gt; z.B. Berufsbezeichnungen: Zusammenhang zu patriarchalen Gesellschaftsverhältnissen (in denen jahrelang z.B. nur Männer viele Berufe innehatten)   
    -&gt; Und was ist mit der Repräsentation aller Geschlechter? Werden (neben Frauen) auch alle anderen Geschlechter beim generischen Maskulinum mitgemeint? -&gt; (sprachliche) *Sichtbarkeit*!</span>
- <span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">Kurzer Videoimpuls: Sprache und Realität ("Heute noch trägt Sprache (mit dem generischen Maskulinum) dazu bei, diese Zuschreibungen aufrecht zu erhalten"); weitere Beispiele?</span>
- <span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">Welche Alternativen zum generischen Maskulinum (Formen der geschlechtergerechten Sprache) kennt ihr?</span>

<div aria-live="assertive" id="bkmrk-3.-zeitungsanalyse-%28"><div aria-live="assertive"><span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">*3. Zeitungsanalyse (Erarbeitung/Festigung): "Meint das generische Maskulinum wirklich alle mit?" (20 Minuten)*   
</span></div></div>- <span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">Gruppenarbeit</span>
    - <span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">Eigene Online-Recherche oder ausgedruckte Zeitungsartikel (eigene Wahl)</span>
    - <span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">Angeleitete Analyse der Artikel hinsichtlich der darin (nicht) vorgenommenen Geschlechterunterscheidung  
        --&gt; Welche Begriffe werden verwendet um auf Männer, Männer und FLINTA, FLINTA zu referieren? Wer wird explizit genannt, wer mitgemeint? Wer wird ausgeschlossen? Wer wird wie diskriminiert?</span><span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">--&gt; Alternative Formulierungen (bei nicht-geschlechtergerechter Sprache)</span><span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">--&gt; Patriarchale Strukturen aufdecken (z.B. "Wissenschaftler" -&gt; vermeintlich männliche Domäne?!)</span>
- <span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">Präsentation &amp; Diskussion: Männer werden sprachlich nie ausgeschlossen, FLINTA dagegen werden häufig "mitgemeint" (aber erst sichtbar, wenn z.B. eine Frau aus einem Team zitiert wird); unterschdl. Handhabung in den unterschiedlichen Medien?</span>

<div aria-live="assertive" id="bkmrk-4.-%C3%9Cbung%3A-geschlecht-0"><div aria-live="assertive"><div aria-live="assertive"><span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">*4. Übung: Geschlechtergerechte Sprache an komplizierten Beispielen (25 Minuten)*   
</span></div>- <span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">Wortwolke: Unterschiedliche Ebenen -&gt; Substantive, Pronomina, aber auch z.B. Wortbedeutung (Semantik)</span>
- <span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">Gruppenarbeit: </span>
    - <span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">2-3 (eiegen) Beispiele diskutieren (warum diskriminierend? mögliche Alternativen) -&gt; Online-Recherche möglich</span>
    - <span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">Präsentation und Diskussion </span>
    - <span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">Ziel: Sensibilisierung für Macht der Sprache auf unsere Wahrnehmung; GenderUNgerechtigkeit in vielen Wörtern (die wir oft alltäglich verwenden) -&gt; Reflexion des eigenen Sprachgebrauchs durch detailliertere Auseinandersetzung mit exemplarischen (schwierigen) Wörtern);   
        wichtig: kein richtig und falsch, Austausch von Ideen</span>

<div aria-live="assertive"><span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">*5. Reflexion des eigenen Sprachverhaltens (10 Minuten)*  </span></div><div aria-live="assertive"><span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">--&gt; Positionierung zu Thesen (u.a. Gegenargumente des Genderns)   
  
</span></div></div></div><div aria-live="assertive" id="bkmrk-6.-schulkontext%3A-sta-0"><div aria-live="assertive"><span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">*6. Schulkontext: Start, Stop, Continue (10 Minuten) (think-pair-share)*  
  
Wie kann das hier Gelernte mit in die Klassen genommen werden? Was soll mitgenommen werden, was nicht, was gibt es vllt. schon?  
-&gt; Idee für das Brainstorming: Start, stop, continue  
-&gt; oder: 3 Reflexionsfragen \[überlegen\]  
  
</span></div><div aria-live="assertive">*<span class="author-a-vyz80z8qz74zz84zz70z2z83ztz69zd5gh">7. Reflexion Workshop (5 Minuten)</span>*</div></div><div aria-live="assertive" id="bkmrk-oncoo-%28https%3A%2F%2Foncoo">Oncoo ([https://oncoo.de/1g1l](https://oncoo.de/1g1l))</div>  
**Material zum Ablauf (Powerpoint, Arbeitsblätter, usw.):**

Powerpoint und Arbeitsblätter hier: [https://mygatekeeper.sharepoint.com/:f:/s/projekt-schule-fuer-demokratie/EqwGeOBjt\_hJpaG7ACZlskwBV3Vz6e4wIRLL7XmoI-IjWw?e=9e6d6R](https://mygatekeeper.sharepoint.com/:f:/s/projekt-schule-fuer-demokratie/EqwGeOBjt_hJpaG7ACZlskwBV3Vz6e4wIRLL7XmoI-IjWw?e=9e6d6R)

<div aria-live="assertive" id="bkmrk--2"></div><div aria-live="assertive" id="bkmrk--3"></div><div aria-live="assertive" id="bkmrk--4"></div>[https://www.tu-berlin.de/fileadmin/i31/Geschlechtergerechte\_Sprache/Leitfaden\_der\_Universit%C3%A4t\_zu\_K%C3%B6ln.pdf](https://www.tu-berlin.de/fileadmin/i31/Geschlechtergerechte_Sprache/Leitfaden_der_Universit%C3%A4t_zu_K%C3%B6ln.pdf)  
[https://www.youtube.com/watch?v=to9lbR8JvyM](https://www.youtube.com/watch?v=to9lbR8JvyM)  
<a>https://www.politik-lernen.at/site/praxis/unterrichtsideen/article/103821.html</a>  
[https://static.uni-graz.at/fileadmin/gewi-institute/Translationswissenschaft/Dokumente/uedo1www\_files\_geschlechtergerechtes\_formulieren-4.pdf](https://static.uni-graz.at/fileadmin/gewi-institute/Translationswissenschaft/Dokumente/uedo1www_files_geschlechtergerechtes_formulieren-4.pdf)  
[https://www.sueddeutsche.de/leben/generisches-maskulinum-liebe-leser-das-folgende-interview-ist-auch-fuer-frauen-gedacht-1.3876211](https://www.sueddeutsche.de/leben/generisches-maskulinum-liebe-leser-das-folgende-interview-ist-auch-fuer-frauen-gedacht-1.3876211)

# Mögliche Fragen Workshopreflexion

Das nehme ich mit/Das hat mich besonders beeindruckt/Das hat mich bewegt

- Der Vortrag hat mich zur Reflexion meines eigenen Verhaltens angeregt.
- Ich habe ein Verständnis dafür entwickelt, was Intersektionalität bedeutet.
- Ich habe mich auch vorher schon mit Intersektionalität beschäftigt.
- Ich wünsche mir, in Zukunft weiter zum Thema Intersektionalität zu arbeiten.

Aus dem Vortrag habe ich ... mitgenommen./Diese Frage ist offen geblieben./Das hat mich bewegt.

# Linksammlung: Geschlechtergerechtigkeit

## **[Links\_Geschlechtergerechtigkeit.pdf](https://projekte.mygatekeeper.de/attachments/4)**